Microsoft Einzellizenz-Typen
Full Package Product (FPP): bunte Verpackung, Handbuch, Support von Microsoft, Lizenz kann auf andere Rechner übertragen werden. Für Anwendungen werden teilw. vergünstigte Upgrade Lizenzen angeboten und es wird oft ein Zweitinstallationsrecht für Notebooks inkludiert.
System Builder (SB): einfache Verpackung, wesentlich günstiger als FPP, kein Handbuch, kein Support, Lizenz kann auf andere Rechner übertragen werden, kann ohne Hardware verkauft und auch weiterverkauft werden.
OEM (Original Equipment Manufacturer): Kann man mit neuem PC und nur von großen Herstellern (Dell, HP, Lenovo, ...) kaufen, COA Aufkleber befindet sich am Computer, Lizenz kann NICHT von der Hardware getrennt werden. Weiterverkauf nur mit dazugehöriger Hardware. Erkennbar daran, dass der Name des Hardware-Herstellers auf den Lizenzunterlagen aufgedruckt ist.
Vorteile von Microsoft Volumenlizenzen
Microsoft OpenLicense und OpenValue sind Volumenlizensierungs-Varianten, die selten kurzfristige aber immer nachhaltige Kostenvorteile für das Unternehmen bringen.
Hier einige Einsparmöglichkeiten, die Ihnen Volumenlizenzen bieten können:
- Liquiditätsschonung durch Ratenzahlung auf 3 Jahre ohne Mehrkosten
- Kostenlose Zweitnutzungslizenz für Notebooks und Einsatz auf Terminal Servern
- Mitarbeiter können Lizenzen zum Unkostenbeitrag für Privatnutzung erwerben, das bringt höheres Wissen und höhere Produktivität im Unternehmen
- Beispiel Mietlizenz: Ein Wintersporthotel zahlt nur so viele Lizenzen, wie im Sommer(!) genutzt werden
- Kostenlose Upgrades auf neue Versionen oder auch Downgrades auf ältere Versionen, die es nicht mehr zu kaufen gibt
- Lizenzen können nicht verloren gehen, wie das bei Datenträgern und Lizenzscheinen von Einzellizenzen die Gefahr ist
- Einsatz von Multi-Language Versionen von Office und Windows
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Lizenznachweis / Proof of Licence
Wichtig: Eine Lizenz ist nicht der Datenträger, die Rechnung oder die Verpackung!
Als Lizenz bezeichnet man rein die Nutzungserlaubnis, die vom Lizenzgeber (meist dem Softwarehersteller) gewährt wird. Eine Lizenz is also ein immaterielles Gut. In den Lizenzverträgen ist allerdings geklärt, welche Komponenten für den Nachweis einer Lizenz erforderlich sind.
Dieser Nachweis unterscheidet sich nach Hersteller, Produkt und Lizenztyp.
Beispiel: Bei Microsoft Einzelprodukten gilt üblicherweise, dass der komplette Packungsinhalt vorhanden sein muss. Fehlt nur eine Komponente (Datenträger, COA, Handbuch, EULA o.ä.), ist die Lizenz nicht mehr vollständig und Sie haben kein Nutzungsrecht! Wenn Sie eine Rechnung vorlegen zu können, ist das nett, bestätigt aber keine Lizenz.
Bei Einzelhandelsversionen müssen also alle Pakete, die Sie erwerben gelagert und verwaltet werden! Um diesen Aufwand zu umgehen, kann man Volumenlizenzen einsetzen.
